Auf dieser Seite findest du Bücher, die ich in meiner Arbeit und im Alltag mit den Themen Adoption, Trauma, Bindung und traumasensibler Elternschaft besonders hilfreich finde.
Zu jedem Buch schreibe ich kurz, für wen es geeignet ist und warum ich es empfehle.
Die meisten Bücher verlinke ich über genialokal, sodass du sie online bestellen und gleichzeitig eine unabhängige Buchhandlung unterstützen kannst. Manche Links führen direkt zum Verlag oder zu anderen Quellen, wenn ein Buch nicht im regulären Buchhandel erhältlich ist.
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Wir adoptieren! – Vorbereitung auf eine besondere Elternschaft
Verena Helfrich
Für wen:
Für Menschen, die darüber nachdenken zu adoptieren oder sich im Adoptionsprozess befinden.
Worum es geht:
Dieses Buch begleitet Schritt für Schritt durch die Zeit vor der Adoption und hilft dabei, sich fachlich und emotional auf eine besondere Elternschaft vorzubereiten.
Warum ich es empfehle:
Ich habe dieses Buch geschrieben, weil mir genau dieser praxisnahe und reflektierte Leitfaden im Adoptionsprozess selbst gefehlt hat.
Adoptiv- und Pflegekindern ein Zuhause geben
Irmela Wiemann
Für wen:
Für Menschen, die sich grundlegend mit den Besonderheiten von Pflege- und Adoptivfamilien beschäftigen möchten.
Worum es geht:
Das Buch vermittelt verständlich, welche Erfahrungen viele Pflege- und Adoptivkinder mitbringen und was sie in ihren neuen Familien besonders brauchen.
Warum ich es empfehle:
Irmela Wiemann gehört seit vielen Jahren zu den wichtigsten Stimmen im deutschsprachigen Raum, wenn es um Pflege- und Adoptivkinder geht.
Survival-Tipps für Adoptiveltern
Christel Rech-Simon & Fritz B. Simon
Für wen:
Für (angehende) Adoptiveltern, die sich auf typische Herausforderungen im Familienalltag vorbereiten möchten.
Worum es geht:
Das Buch beschreibt typische Situationen und Spannungsfelder in Adoptivfamilien und zeigt hilfreiche Perspektiven für den Umgang damit.
Warum ich es empfehle:
Die systemische Perspektive des Buches hilft, viele Konflikte im Familienalltag besser zu verstehen.
Herzwurzeln – Ein Kinderfachbuch für Pflege- und Adoptivkinder
Schirin Homeier & Irmela Wiemann
Für wen:
Für Pflege- und Adoptivkinder sowie für Eltern und Fachkräfte, die mit Kindern über Herkunft und Familie sprechen möchten.
Worum es geht:
Das Buch erklärt kindgerecht, warum Kinder manchmal mehrere Familien haben und wie Herkunft und neue Familie zusammengehören können.
Warum ich es empfehle:
Ein sehr einfühlsames Kinderfachbuch, das schwierige Themen verständlich und wertschätzend vermittelt.
The Primal Wound
Nancy N. Verrier
Für wen:
Für Adoptiveltern und Fachkräfte, die die Perspektive von adoptierten Menschen besser verstehen möchten.
Worum es geht:
Das Buch beschreibt die These, dass die Trennung von der leiblichen Mutter bereits früh prägende Spuren hinterlassen kann – unabhängig davon, wie früh die Adoption stattfindet.
Warum ich es empfehle:
Ein einflussreiches Werk, das wichtige Impulse gibt – auch wenn es sinnvoll ist, die Inhalte differenziert zu betrachten.
Leuchtturm sein
Tita Kern
Für wen:
Für Eltern und Bezugspersonen von Kindern, die belastende oder traumatische Erfahrungen gemacht haben.
Worum es geht:
Das Buch erklärt verständlich, wie Trauma das Verhalten von Kindern beeinflussen kann und wie Erwachsene ihnen Sicherheit, Orientierung und Regulation geben können.
Warum ich es empfehle:
Ein sehr zugänglicher Einstieg in traumasensibles Verstehen und Begleiten von Kindern.
Nervenstark verbunden
Kati Bohnet
Für wen:
Für Eltern, die verstehen möchten, wie Selbstregulation bei Kindern entsteht und wie sie diese im Alltag stärken können.
Worum es geht:
Das Buch verbindet Wissen über Nervensystem und Bindung mit konkreten Impulsen für den Familienalltag.
Warum ich es empfehle:
Die Perspektive auf Selbstregulation und Co-Regulation ist für viele Familien sehr entlastend und hilfreich.
Der Traumesel
Eine Geschichte von Steinen im Bauch, Blitzen im Kopf und Lava auf der Haut.
Nadja Perktold & Lisa Muigg
Für wen:
Für Kinder, ab ca. 5 Jahren, die belastende Erfahrungen gemacht haben, sowie für Erwachsene, die mit ihnen über Gefühle und Stressreaktionen sprechen möchten.
Worum es geht:
Die Geschichte begleitet Toni Traumesel auf seiner Suche nach Antworten für die starken Gefühle und Körperreaktionen, die ihn plötzlich überfordern.
Warum ich es empfehle:
Ein sehr anschauliches Kinderbuch, das erklärt, wie sich Stress und Trauma im Körper anfühlen können.
Der große Schreck – Psychoedukation für Kinder nach traumatischen Ereignissen
Sabine Ahrens-Eipper, Katrin Nelius
Für wen:
Für Kinder im Vor- und Grundschulalter, die ein konkretes belastendes Ereignis erlebt haben, und für Erwachsene, die ihnen helfen möchten, ihre Reaktionen zu verstehen.
Worum es geht:
Das Buch erklärt Kindern anhand der Geschichte von Amie dem Drachen und ihren Freunden den Trollen verständlich, warum Körper und Gefühle nach einem Schreck manchmal ungewöhnlich reagieren.
Warum ich es empfehle:
Ein hilfreiches Material, um mit Kindern über Stressreaktionen und Trauma zu sprechen.
Philipp sucht sein Ich
Wilma Weiß
Für wen:
Für Fachkräfte und Eltern, die traumapädagogische Ansätze besser verstehen und im Alltag anwenden möchten.
Worum es geht:
Anhand von Fallbeispielen zeigt das Buch, wie traumatische Erfahrungen die Entwicklung von Kindern beeinflussen und wie sie pädagogisch begleitet werden können.
Warum ich es empfehle:
Ein zentrales Werk der Traumapädagogik, das Haltung und Praxis sehr anschaulich miteinander verbindet.
Praxisbuch Adoption: Psychologische und soziale Besonderheiten bei Adoptivfamilien
Kerstin Haury, Sigrid Loerke u. a.
Für wen:
Für Fachkräfte sowie für Eltern, die sich vertieft mit den psychologischen und sozialen Besonderheiten von Adoption beschäftigen möchten.
Worum es geht:
Das Buch beleuchtet wissenschaftlich fundiert zentrale Themen rund um Adoption, Entwicklung, Identität und familiäre Dynamiken.
Warum ich es empfehle:
Eine aktuelle und fundierte Fachperspektive auf die komplexen Herausforderungen von Adoptivfamilien.
Verkörperter Schrecken
Bessel van der Kolk
Für wen:
Für Fachkräfte und für Eltern, die sich vertieft mit Trauma und seinen Auswirkungen auf Körper und Gehirn beschäftigen möchten.
Worum es geht:
Das Buch beschreibt, wie traumatische Erfahrungen im Körper gespeichert werden und welche Wege der Heilung möglich sind.
Warum ich es empfehle:
Ein Grundlagenwerk der modernen Traumaforschung.
Traumatisierte Kinder und Jugendliche im Unterricht
David Zimmermann
Für wen:
Für Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Eltern, die den schulischen Alltag von traumatisierten Kindern besser verstehen möchten.
Worum es geht:
Das Buch zeigt, wie sich traumatische Erfahrungen im Verhalten und Lernen von Kindern und Jugendlichen ausdrücken und welche Herausforderungen im Unterricht entstehen können.
Warum ich es empfehle:
Eine sehr praxisnahe Verbindung von Traumawissen und Schulalltag – besonders hilfreich, um Verhalten im Unterricht besser einordnen zu können.